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Wo bleibt eigentlich die Kairos Smartwatch?

Was hat es eigentlich mit dem StartUp Unternehmen Kairos auf sich? Nach­dem das junge Team bere­its den ersten Entwurf einer Smart­watch pushen kon­nte, sind sie jetzt noch ein zweites Mal erfol­gre­ich auf indiegogo aktiv gewesen.

Doch alles der Reihe nach. Das als erstes präsen­tierte Mod­ell vere­int eine klas­sis­che Uhr mit einer Smart­watch. Wie das geht? Ganz ein­fach mit Hilfe eines durch­sichti­gen Screens, der aus­geschal­tet, die Glass­cheibe über dem Uhrw­erk bildet.

Liest sich erst­mal sehr futur­is­tisch. Nicht umsonst soll es „World’s first mechan­i­cal smart­watch“ wer­den, wie man auf der Inter­net­präsenz von Kairos liest. Das ganze gibt es bisher auch nur in ani­mierten Bildern in einem Video zu sehen, gle­ich hier drunter:

Sollte die Umset­zung des hier zu Sehen­den aber tat­säch­lich gelin­gen, wäre das eine mächtiger Schritt in Rich­tung All­t­agstauglichkeit von Smart­watches. Diese lei­den bisher noch unter der nerdi­gen Optik, die es für viele nicht vorstell­bar macht, eine solche prak­tis­che All­t­agshilfe am Handge­lenk zu tra­gen. Sähe dieser Helfer aber so aus wie Kairos erster Pro­to­typ wäre dieses Prob­lem gelöst.

Einziges Prob­lem bei der Sache? Kairos hat bisher nicht geliefert. Über ihre Home­page verkün­de­ten sie zwar den Win­ter 2014/15 aber auf Grund diverser Prob­leme verzögert sich der Release noch um weit­ere 2–3 Monate. Als Stör­fak­toren wurde dabei unter anderem die man­gel­nde Durch­sichtigkeit des Dis­plays genannt, das wohl derzeit nur bis zu 40% Trans­parenz erreicht.

kairos t-bandUmso erstaunlicher ist es daher, dass das spon­tan vorgestellte zweite Pro­jekt, das soge­nan­nte Kairos T-Band, auf indiegogo den dreifachen Betrag der eigentlich erhofften 50.000$ Fund­ing ein­spielte. Dank der Unter­stützung in Höhe von 150.000$ kön­nen die Jun­gun­ternehmer sich also gewiss sein, dass sie das Ver­trauen ihrer Kun­den noch nicht ver­spielt haben.

Das T-Band scheint im Gegen­satz zum ersten Mod­ell auch nicht so fern von der tech­nis­chen Real­isier­barkeit zu sein. Es ist im Grunde genom­men die gle­iche mech­a­nis­che Uhr mit dem Unter­schied, dass hier nun im Arm­band ein längliches Dis­play platziert ist, welches die Träger der Smart­watch ständig über aktuelle Geschehnisse, diverse Fit­ness­pa­ra­me­ter oder eink­om­mende Anrufe auf dem Laufenden hält.

Bere­its im April 2015 soll das Kairos T-Band geliefert wer­den. Dabei ste­hen ver­schiedene Vari­anten zur Ver­fü­gung. Es lässt sich ein­er­seits nur das eigentliche schlaue Arm­band mit Dis­play kaufen, welches dann dank ver­wen­de­ter Stan­dard­größe an einer gewöhn­lichen Uhr befes­tigt wer­den kann. Oder aber man erwirbt gle­ich die gesamte Smart­watch inklu­sive der hochw­er­tig ausse­hen­den mech­a­nis­chen Uhr.

Auch ein Arm­band das nur mit dezen­ten LED-Leuchten steht zur Auswahl. Hier lassen sich aber nur sehr basic Infor­ma­tio­nen anzeigen. Die Touch­s­teuerung fällt hier­bei also genauso weg, wie genauere Updates über die Geschehnisse auf dem Smart­phone. Wie dage­gen das Touch­screen in Aktion aussieht zeigt wiederum das schöne Video hier drunter:

Ob die Leute von Kairos dies­mal die (auch von den Videos geschürten) hohen Erwartun­gen erfüllen und vor allem das Liefer­da­tum ein­hal­ten kön­nen bleibt abzuwarten. Auch span­nend bleibt was mit dem ersten vorgestell­ten Mod­ell passiert, welches ja laut eige­nen Angaben auch noch dieses Früh­jahr bzw. Anfang Som­mer erscheinen soll. Wenn es etwas hand­festes darüber zu berichten gibt lest ihr das natür­lich direkt bei uns — dem Smart­WatchGuru.

Quelle: techinasia

Hi, mein Name ist Johann! Ich bin 25 Jahre alt und studiere nun im dritten Master-Semester Human Factors an der TU Berlin. In meinem Studium trifft Psychologie - sozusagen also der Mensch - auf Technik. Genauso ist das auch bei Smartwatches. Daher rührt auch meine Begeisterung für die schlauen Uhren, welches ich gerne auf SmartwatchGuru.de mit euch teilen möchte!