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Apple Watch Test: Erste Hands-On Berichte!

Zum Thema Apple Watch kon­nte man kür­zlich vielerorts lesen, dass es 110 Gründe gäbe sich diese Smart­watch zuzule­gen. 110 ist näm­lich genau die Anzahl, wie oft Men­schen durch­schnit­tlich pro Tag ihr Smart­phone aus der Tasche holen.

Techcrunch hat nun mit eini­gen Leuten gesprochen, die schon die Möglichkeit hat­ten, die Apple Watch län­gere Zeit zu tra­gen. Ihr Ergeb­nis ist recht ein­deutig: mit einer Smart­watch am Arm bleibt das Smart­phone in der Tasche! Deswe­gen glaubt auch der Autor, dass die Apple Watch bald schon zum primären Nutzerg­erät wird und das iPhone oft nur noch als Art Basis­sta­tion mit dabei sein wird.

Erste Nutzer­erfahrun­gen mit Apple Watch

Viele der bish­eri­gen Nutzer machten die Erfahrung, dass es viel angenehmer ist kurz auf den Screen am Handge­lenk zu tip­pen und so schnell Nachrichten, Tweets oder Erin­nerun­gen zu lesen. Auch das Antworten per vorge­fer­tigten Text oder eben per Spracheingabe sei deut­lich flot­ter, als erst das iPhone raus­holen zu müssen, zu unlocken und dann zu tip­pen oder zu dik­tieren. Zudem würde man dabei ver­mei­den in die aufmerk­samkeit­sraubende Welt des Smart­phones abzu­tauchen, da man es gar nicht erst aus der Tasche holt.

Sehr inter­es­sant ist die Neuigkeit, dass die Apple Watch gar keine Noti­fika­tio­nen empfängt so lange sie ein­fach so herum liegt. Erst wenn die Smart­watch Hautkon­takt hat zeigt es die neuesten Nachrichten von Apps an. Ein richtig gutes Fea­ture was ver­hin­dert, dass die Uhr unnötig bim­melt wenn man ger­ade daheim ist und sie gar nicht braucht.

Auch sollen die Noti­fika­tio­nen so konzip­iert sein, dass man direkt auf die dazuge­hörige App zugreifen und so gle­ich auf die Neuigkeiten antworten kann, ohne viel Sli­den, Klicken oder Wis­chen zu müssen. Erhält man zum Beispiel einen Tweet wird es wohl gle­ich möglich sein diesen zu favorisieren oder zu retweeten — wie genau dies in der Praxis aussieht erfährt man in dem Artikel aber lei­der nicht.

Apple Watch — Ein­fache Bedienung

Die Bedi­enung der Apple Watch soll ins­ge­samt sehr angenehm und flüs­sig ablaufen. In den Home Screen, auf dem die ganzen Apps in einem Haufen kleiner Kreise ange­ord­net sind, lässt sich mit der seitlich ange­brachten Krone rein– und raus­zoomen. Die bish­eri­gen Nutzer berichten dabei, dass man auf Grund der Anord­nung dazu neigt für ver­schiedene Arten von Apps eigene Ecken einzurichten. So lan­den dann beispiel­sweise alle App­lika­tio­nen für Nav­i­ga­tion und Reisen links unten und alle die mit Nachrichten, Sport und Wet­ter zu tun sortiert man nach rechts oben.

Apple Watch FrontÜber­haupt soll der Touch­screen sehr fein­füh­lig reagieren und das Navigieren durch das Menü kom­plett prob­lem­los gestal­ten — But­tons nur per Hit or Miss zu tre­f­fen gehört jeden­falls nicht zum All­tag mit der Uhr. Darüber hin­aus gibt es ja auch noch Siri, welches sich per Drücken und Hal­ten der Krone ansprechen lässt. Die Nutzer waren durch­weg begeis­tert von der Sprachbe­di­enung und mein­ten, sie funk­tion­iere unglaublich gut.

Ob auch die deutsche Vari­ante so ein­wand­frei und ohne Ver­ständ­nisse auskommt bleibt abzuwarten, sollte dem aber so sein stünde einem Smartphone-freiem All­tag wohl wirk­lich nichts mehr im Wege. Antworten auf Whats App ließen sich ein­fach per Sprachdik­tat ein­tip­pen und wichtige Infos wie über das morgige Wet­ter oder wer 1969 Bun­deskan­zler war ließen sich ein­fach erfragen.

Scharfe Auflö­sung des Touchscreens

Die Auflö­sung des Bild­schirms soll laut der Berichte dabei auch so scharf sein, dass man schnell damit anfängt sogar län­gere Texte auf der Apple Watch zu lesen. Auch das bequeme Scrollen per Drehen an der Krone trägt weiter dazu bei. Ins­ge­samt scheinen die Nutzer mehr als nur zufrieden mit der Smart­watch aus Cuper­tino gewe­sen zu sein und so finden sich in dem Bericht durch­weg nur pos­i­tive Kom­mentare zu der Uhr.

Warum man trotz des voraus­sichtlichen Preises von circa 400 Euro zu der Uhr greifen sollte, lässt der Autor von Techcrunch auch nicht offen. Ihm zufolge gäbe es kaum ein Gerät in das man Geld investiert und dafür Zeit zurück bekommt.

Mehr als nur ein Tech­nik Gadget

Scheint als sei das Leben mit der Apple Watch generell ärmer an unnötiger Ablenkung und reicher an ziel­gerichteter Aus­führung der Dinge, die man sonst mit dem Smart­phone umständlich erledigt hätte. Sollte es also wirk­lich so sein, dass man viel beque­mer auf SMS antwortet, viel schneller an Inhalte aus dem Netz kommt und viel flüs­siger über wichtige Infor­ma­tio­nen auf dem Laufenden gehal­ten wird, dann dürfte dem Erfolg dieser Smart­watch nichts mehr im Wege stehen.

Die Apple Watch muss es also schaf­fen mehr als nur eine Anzeige für Noti­fika­tio­nen, mehr als ein Fit­ness Tracker mit Extras und mehr als ein High­tech Spielzeug zu sein. Wenn sie es näm­lich schafft das Smart­phone auf lange Sicht in die Hosen­tasche zu ver­ban­nen, dann ist sie von Wert für Jeden. Denn so gewin­nen wir wieder etwas mehr Aufmerk­samkeit für unser wirk­liches Leben zurück und Bilder, wo ganze U-Bahn Wag­gons aus auf Smart­phone Screens star­ren­den Men­schen beste­hen, kön­nten der Ver­gan­gen­heit angehören.

 

 

Hi, mein Name ist Johann! Ich bin 25 Jahre alt und studiere nun im dritten Master-Semester Human Factors an der TU Berlin. In meinem Studium trifft Psychologie - sozusagen also der Mensch - auf Technik. Genauso ist das auch bei Smartwatches. Daher rührt auch meine Begeisterung für die schlauen Uhren, welches ich gerne auf SmartwatchGuru.de mit euch teilen möchte!